Alles im Griff ?!?

Wir sind es gewohnt, unser Leben zu planen: ob es der Urlaub ist, die Karriere, der Hausbau, die Geldanlage; ob und wann wir Kinder haben wollen… Und wir leben in einer Gesellschaft, in der für vieles gesorgt ist, durch Versicherungen, Gesundheitswesen und staatliche Angebote aller Art.
Trotzdem war gerade in Deutschland die Sorge, diese Sicherheiten könnten einmal verloren gehen, immer erstaunlich groß.
Und nun das: nie erlebte Einschränkungen wegen der Coronavirus-Pandemie. Immer deutlicher spürbarer Klimawandel, mit nie dagewesenen Trockenperioden, Stürmen etc.
Haben wir vielleicht doch nicht alles im Griff? Hat vielleicht die Angst uns im Griff?
Viele haben schon drastisch erlebt, dass manche Sicherheiten trügerisch sind, etwa durch den plötzlichen Tod eines nahen Angehörigen, schwere Krankheiten etc.
Leben ist lebensgefährlich.
Fragen wie: Was ist wirklich sicher? Welchen Sinn hat mein Leben überhaupt, wenn es bedroht und vergänglich ist? sollten nicht verdrängt werden. Krisen können uns Anlass geben, diese Fragen deutlich zu stellen. Auf diesen Webseiten und manchen verlinkten Seiten werden Antworten formuliert, die aus der Bibel kommen. Um diese nur kurz anzudeuten (ausführlicher hier):
Gott bietet uns eine persönliche Beziehung zu ihm an. Wir brauchen dann keine Angst zu haben, dass uns irgendwelche Katastrophen oder Schicksalsmächte im Griff haben. Bei ihm finden wir Geborgenheit und eine Gewissheit, die viel größer ist als alle vermeintlichen und letztlich doch vergänglichen Sicherheiten dieser Welt. Die Gewissheit nämlich, mit ihm versöhnt, von ihm angenommen und geliebt zu sein. Nach dem todsicheren Tod in ewiger Gemeinschaft mit ihm leben zu können.
Das erfordert von uns aber eine bewusste Umkehr. Das Virus der gottlosen vermeintlichen Sicherheit, mit den Worten der Bibel: das Virus der Sünde ist garantiert tödlich, und trotz Erderwärmung ist es nirgendwo so heiß wie in der Hölle!
Dass der Gott, der uns zur Gemeinschaft mit ihm geschaffen hat, bereit ist uns unsere Undankbarkeit und Gleichgültigkeit ihm gegenüber zu vergeben, ist nicht selbstverständlich. Wir können uns seine Liebe auch nicht verdienen, aber durch Jesus Christus und seinen stellvertretenden Sühnetod für uns (das ist übrigens der Hintergrund des Karfreitags) ist Vergebung möglich.
Das glauben zu können befreit zum Vertrauen und zu der Demut, nicht alles im Griff haben zu müssen.