Ewigkeit

Wer nicht weiß, wo er hin will,
muss sich nicht wundern,
wenn er ganz woanders ankommt.

Stell Dir vor, Du erfährst, dass du nur noch einen Tag zu leben hast. 24 Stunden. Und dann ist alles vorbei. Was tun? Einen Abschiedsbrief schreiben? Noch einmal alle umarmen, die Du liebst? Oder nochmal richtig einen drauf machen? Oder am besten alles auf einmal?
Also, angenommen, die letzten 24 Stunden Deines Lebens sind angebrochen.
Und Du weißt nichts davon. Hast keine Ahnung, wie weit der Countdown schon fortgeschritten ist. Würde sich Dein Leben dann ändern?
Vielleicht geht Dir dieser Gedanke gegen den Strich. „Schon wieder so ein Moralist, der mir nur das Leben madig machen will. Immer nur den erhobenen Zeigefinger in die Luft strecken und einen auf Angst machen. 24 Stunden? So ein Quatsch“
ABER: So abwegig ist der Gedanke nicht. Keiner weiß, wann sein letzter Tag gekommen ist. Irgendwann steht die Uhr auf 00:00. Und dann?
Wie ein roter Faden zieht sich die eine Botschaft durch die ganze Bibel, dass jeder Mensch nach seinem Tod vor dem lebendigen Gott stehen wird. Hier die Augen geschlossen und in der Ewigkeit wieder aufgemacht.

Gott wird dann keine Geschenke verteilen, sondern urteilen. Auch verurteilen. Entschieden wird über entweder ewiges Leben in Herrlichkeit oder ewige (nicht endende!) Verdammnis. Und weil dies unausweichlich kommen wird, hat Gott seinen Sohn Jesus Christus in diese Welt geschickt.
Jesus hat nie verschwiegen, dass diese Rettung der Grund seines Kommens war und ist. „Ihr werdet“, so sagte Jesus,“in Euren Sünden sterben, wenn Ihr nicht glaubt, dass ich der Sohn Gottes bin“. Gott liebt uns. Er möchte uns retten. Weil er weiß, dass Du eines Tages vor Ihm stehen wirst, hat er seinen Sohn Jesus gesandt. Für Dich. Er nahm am Kreuz stellvertretend unsere Schuld auf sich. Deine Schuld. Er selbst ließ sich dafür bestrafen – damit wir nicht bestraft und damit ewig verdammt werden müssen, ich und Du.

Die letzten 24 Stunden deines Lebens kündigen sich nicht unbedingt an. Manche leiden lange und elend, andere habe keine (wirklich: keine!) Zeit mehr, sich auf den Tod einzustellen.

Jedenfalls können wir den Tod nicht aus unserem Leben verbannen.

Deshalb sollte er uns mehr als ein Verdrängen wert sein. Wenn Du Dir die Zeit nimmst, die Bibel auf diese Wahrheit hin zu untersuchen, wirst Du sehr schnell feststellen, dass dort Klartext zu lesen ist.

Es geht um Dein ewiges Schicksal. Eine Minute, nachdem Du hinter den Vorhang der Ewigkeit gelangt bist, wirst Du entweder von Jesus persönlich begrüßt, oder Du hast den ersten Eindruck von einer Finsternis erhalten, die Du Dir jetzt noch nicht mal in den schlimmsten Albträumen vorstellen kannst. Jedenfalls ist dann Deine Zukunft unwiderruflich festgeschrieben. „Jeder Mensch wird entweder ein vollkommenes Wesen werden, so vollkommen, wie wir uns das heute gar nicht vorstellen können. Oder ein absolut verdorbenes, für jede Rettung unerreichbares Wesen.
Denk‘ daran: auch der langweiligste und uninteressanteste Mensch, dem Du je begegnet bist, wird eines Tages so herrlich sein, dass man versucht wäre ihn anzubeten, wenn Du ihn heute schon in diesem Zustand sehen könntest, oder aber ein Schreckbild, eine Horrorvision unvorstellbaren Ausmaßes. Es gibt keine gewöhnlichen Leute! Wir haben es immer mit Unsterblichen zu tun, mit denen wir sprechen, zusammenarbeiten, die wir heiraten… – unsterbliche Schreckgespenster oder ewige Wundergestalten.“ (C.S. Lewis)
Zu Jesus darfst Du kommen, wie Du bist. Vertraue Ihm dein Leben an. Lies das Neue Testament. Wenn Du Fragen dazu hast – wir freuen uns, mit Dir darüber ins Gespräch zu kommen.